© Karl Kehrle Foundation, NL
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Die Buckfastbiene von Bruder Adam.

Ursprung der Buckfastbiene ist eine Kreuzung von vor 1920 zwischen der dunklen, lederbraunen Ligustica und der einstigen englischen Form der Mellifera. Br. Adam selektierte seinen Bienenstamm auf Leistungsfähigkeit, Fruchtbarkeit, Krankheitsfestigkeit und Winterhärte. Eine sehr wichtige Aussage Br. Adams macht den Hintergrund seines Zuchtbestrebens klar: „Die perfekte Honigbiene gibt es nicht. Sie muss durch die Hand des Menschen „erschaffen“ werden“. Er war mit seinen Zuchtbemühungen nie „fertig“. Immer sah er neue Herausforderungen auf die Bienenzucht zukommen.Seine Zucht basierte auf der Erkenntnis, dass alle „Rassen“ der Europäischen Honigbiene miteinander verwandt sind, und sich auf eine Ur-Form zurückführen lassen. Also eine ähnliche Stammesgeschichte wie beim Menschen und anderen Säugetieren. Für Vorbehalte gegenüber seiner „andersrassigen Biene“ hatte er deshalb häufig nur ein Lächeln übrig.

Die Weiterentwicklung des Buckfaststammes war aber mit dem Tod Br. Adams nicht zu Ende. Derzeit arbeiten weltweit namhafte Züchter auf privatwirtschaftlicher Basis sehr erfolgreich an der Erhaltung und an der Weiterentwicklung dieser Zuchtrasse.

Die Buckfastbiene erfreut sich weltweit vor allem bei Berufs- und Erwerbsimkern, einer weiterhin steigenden Beliebtheit. Die Buckfastbiene ist sehr sanftmütig, fruchtbar und im Schwarmtrieb leicht lenkbar. Sie baut starke Völker auf, bringt sehr gute Honigerträge und läßt sich im Vergleich zu anderen Zuchtrichtungen schneller und leichter bearbeiten.