Actualités

Das Buckfastjournal

par Marie Förster

Aus aktuellem Anlass und weil im Moment Nachfragen kommen: Die Ausgabe 02/26 erscheint vor der Mitgliederversammlung.

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Wir nehmen Abschied vom Waldtrachtpionier Dr. Stephan Scheuer

par Marie Förster

Wir nehmen mit großer Trauer Abschied von Dr. Stephan Scheuer, der am 18. Juli 2026 im Alter von 91 Jahren in Kassel verstorben ist.

Mit ihm verliert die Imkerei einen außergewöhnlichen Wissenschaftler und Imkerfreund, einen leidenschaftlichen Forscher, der sein Wissen stets in den Dienst der Allgemeinheit stellte. Sein Lebenswerk hat das Verständnis der Waldtracht grundlegend verändert. Seine Forschungen über die Honigtauerzeuger schufen die wissenschaftlichen Grundlagen, auf denen die Waldtrachtforschung bis heute aufbaut.

Die kleinen Läuse, denen er Jahrzehnte seiner Forschung widmete, nannte er mit einem liebevollen Lächeln stets „meine Viecher“. Diese einfache, herzliche Bezeichnung verrät viel über seinen Charakter: Dr. Scheurer begegnete der Natur mit großer Achtung, Neugier und Bescheidenheit. Er war ein Wissenschaftler von außergewöhnlicher Fachkenntnis und zugleich ein warmherziger, humorvoller und uneitler Mensch.

Die politischen Verhältnisse in der ehemaligen DDR verhinderten, dass er viele Einladungen zu internationalen Kongressen persönlich wahrnehmen konnte. Seine Ideen und Forschungsergebnisse kannten jedoch keine Grenzen. Sie fanden ihren Weg an Institute und Universitäten in der Bundesrepublik Deutschland, in Europa und weit darüber hinaus. Auch wenn seine Erkenntnisse nicht immer mit seinem Namen verbunden wurden, hat ihn das nie verbittert. Für ihn war entscheidend, dass das Wissen weitergegeben wurde und zum besseren Verständnis der Waldtracht beitrug.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm verbunden waren.
Wir werden Dr. Stephan Scheurer immer ein ehrendes Andenken bewahren.

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Stellungnahme der GdeB e.V. zur Debatte um eine angebliche Nahrungskonkurrenz zwischen Honig- und Wildbienen

par Marie Förster

Die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker e.V. verfolgt die aktuelle Diskussion um Wildbienen, Honigbienen und Imkerei mit Aufmerksamkeit und wachsender Sorge.

Sachliche Kritik, wissenschaftliche Einordnung und offene Fragen sind notwendige Bestandteile einer lebendigen Debatte. Pauschale Verurteilungen von Imkerinnen und Imkern, persönliche Angriffe sowie das konstruierte Gegeneinander von Honig- und Wildbienen weisen wir jedoch entschieden zurück.
Die wiederholt erhobenen Vorwürfe von „Massentierhaltung“, „Ausbeutung“ oder einer existenzbedrohenden Konkurrenz für Wildbienen werden der Realität der Imkerei in Deutschland nicht gerecht. Die Imkerei ist hierzulande überwiegend kleinteilig organisiert. Die Zahl der Bienenvölker pro Imkerin und Imker ist in den vergangenen Jahrzehnten ebenso gesunken wie die Gesamtzahl der Bienenvölker im historischen Vergleich. Von Massentierhaltung kann daher keine Rede sein.

Sowohl Honigbienen als auch Wildbienen sind unverzichtbar für die Bestäubung unserer Kultur- und Wildpflanzen. Keine der beiden Gruppen kann diese Aufgabe allein erfüllen. Ein Gegeneinander führt in die Irre. Notwendig ist ein Miteinander. Die zentralen Herausforderungen liegen nicht in einer vermeintlichen Konkurrenz, sondern vor allem in strukturellen Defiziten unserer Landschaften: Habitatverlust, Nahrungsmangel und Umweltbelastungen.

Als Zuchtverband sieht die GdeB ihre Verantwortung in der Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung der Buckfastbiene. Zucht bedeutet für uns, aktiv zur Gesundheit und Anpassungsfähigkeit der Honigbiene beizutragen. Bereits die Arbeit von Bruder Adam stand im Zeichen massiver Völkerverluste durch die Tracheenmilbe. Die Förderung vitaler und widerstandsfähiger Völker ist daher seit jeher ein zentrales Ziel der Buckfastzucht.
Angesichts neuer Herausforderungen, etwa durch die Varroamilbe, klimatische Veränderungen und weitere Umweltstressoren, bleibt züchterische Arbeit ein wesentlicher Beitrag zur Zukunftssicherung der Honigbiene.

Zugleich engagieren sich viele Imkerinnen und Imker aktiv für den Schutz von Wildbienen und anderen Bestäubern. Blühflächen, naturnahe Gärten, Umweltbildungsprojekte und der Einsatz gegen unnötige Pestizide sind in der Praxis weit verbreitet. Der Einsatz für gesunde Honigbienen geht häufig Hand in Hand mit verbesserten Lebensbedingungen für die gesamte Insektenwelt.
Ein prägnantes Beispiel ist die Debatte um Neonicotinoide: Schäden an Honigbienenvölkern haben maßgeblich dazu beigetragen, die Problematik bestimmter Wirkstoffe sichtbar zu machen. Betroffen sind jedoch nicht nur Honigbienen. Auch Wildbienen und zahlreiche andere Insekten leiden unter diesen Belastungen. In diesem Sinne fungieren Honigbienen auch als Indikatoren für Umweltprobleme, die weit über die Imkerei hinausgehen.

Die GdeB steht für eine sachliche, wissenschaftlich fundierte und respektvolle Diskussion. Wir nehmen berechtigte Sorgen ernst und stellen uns dem fachlichen Austausch. Gleichzeitig widersprechen wir klar, wenn Imkerinnen und Imker pauschal diffamiert oder Honigbienen einseitig zum Problem erklärt werden.

 

Vortragsempfehlung
Eine differenzierte Einordnung bietet der Vortrag „Honigbiene vs. Wildbiene – Was ist dran?“ von Dr. Melanie von Orlow.
Dr. Melanie von Orlow ist Biologin und Biochemikerin, Geschäftsführerin des NABU Berlin, Projektleiterin des Berliner Hymenopterendienstes, Sprecherin der Bundesarbeitsgruppe Hymenoptera des NABU und selbst Imkerin. Sie verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischer Erfahrung und Naturschutzarbeit.

Zum Vortrag.

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Événements

30.09.2026

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Weil uns momentan einige Nachfragen erreichen: Die Ausgabe 02/2026 erscheint kurz vor der Mitgliederversammlung. ...

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Veranstaltungstipp!
Der Kreisimkerverein Warendorf lädt ein:
 
Am 20.09.2026, um 14:00 Uhr kommt der Berufsimker Ralf Kolbe in d ...

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„Buckfast im Gespräch“ ist der Podcast über Buckfastbienen, den Zuchtweg nach Bruder Adam und die GdeB.

In der zweiten Folge ha ...

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Leider können bei jeder Ausgabe des Buckfast-Journals zahlreiche Hefte nicht zugestellt werden, weil die hinterlegten Adressen nicht mehr a ...

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Wir nehmen Abschied vom Waldtrachtpionier Dr. Stephan Scheuer

Wir nehmen mit großer Trauer Abschied von Dr. Stephan Scheuer, der am ...

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Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und besonders an den @haupt_verlag für die Bereitstellung der Gewinne!

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Die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker e.V. verfolgt die aktuelle Diskussion um Wildbienen, Honigbienen und Imkerei mit Aufmerksam ...

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Gemeinsam mit dem @haupt_verlag verlosen wir drei Exemplare von „Die Lösung der Honigbiene für das Varroa-Problem“ von Steve Riley.
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Unsere Landesverbände im Portrait – heute: Landesverband Buckfast Bayern @buckfastimkerbayern

Infos:
- ca. 1200 Mitglieder ...

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La communauté des apiculteurs européens de la race Buckfast

a été fondée en 1976 par Günter Ries (décédé en 1994) à Kassel. A cette époque, l'élevage du buckfas n'était pas reconnu par les scientifiques et les associations d'apiculteurs. Presque personne n'avouait élever l'abeille Buckfast. Nous devons la liberté de circulation actuelle en premier lieu à nos pionniers, Franz Fehrenbach en tête, ainsi qu'aux membres fondateurs de l'association de Kassel. Ils ont tous fait preuve de courage, d'engagement et de droiture.

Aujourd'hui, la communauté des apiculteurs européens de la race Buckfas se considère avant tout comme une association d'élevage et incite ses membres à effectuer leur propre travail d'élevage selon la voie d'élevage de Bruder Adam.

Notre intérêt se porte donc sans réserve sur le développement de l'apiculture. Un échange actif d'expériences au niveau le plus large possible en est le meilleur garant, car l'abeille mellifère ne respecte pas non plus les frontières idéologiques ou géographiques.
Actuellement, 15 associations nationales de toute l'Europe ont rejoint la communauté. La Communauté des apiculteurs européens de la race Buck est ainsi la plus grande association apicole transfrontalière d'Europe !

Nous sommes les GdeB

 

L'abeille Buckfast

L'abeille Buckfast du frère Adam. L'origine de l'abeille Buckfast est un croisement datant d'avant 1920 entre la Ligustica, une abeille brune et coriace, et l'ancienne forme anglaise de la Mellifera...

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La communauté

La communauté des apiculteurs européens de la race Buckfas a été fondée en 1976 par Günter Ries (décédé en 1994) à Kassel.

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Dates

Vous trouverez ici toutes les dates importantes concernant la communauté des apiculteurs européens de la race Buckfast.

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