Aktuelles

Stellungnahme der GdeB e.V. zur Debatte um eine angebliche Nahrungskonkurrenz zwischen Honig- und Wildbienen

von Marie Förster

Die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker e.V. verfolgt die aktuelle Diskussion um Wildbienen, Honigbienen und Imkerei mit Aufmerksamkeit und wachsender Sorge.

Sachliche Kritik, wissenschaftliche Einordnung und offene Fragen sind notwendige Bestandteile einer lebendigen Debatte. Pauschale Verurteilungen von Imkerinnen und Imkern, persönliche Angriffe sowie das konstruierte Gegeneinander von Honig- und Wildbienen weisen wir jedoch entschieden zurück.
Die wiederholt erhobenen Vorwürfe von „Massentierhaltung“, „Ausbeutung“ oder einer existenzbedrohenden Konkurrenz für Wildbienen werden der Realität der Imkerei in Deutschland nicht gerecht. Die Imkerei ist hierzulande überwiegend kleinteilig organisiert. Die Zahl der Bienenvölker pro Imkerin und Imker ist in den vergangenen Jahrzehnten ebenso gesunken wie die Gesamtzahl der Bienenvölker im historischen Vergleich. Von Massentierhaltung kann daher keine Rede sein.

Sowohl Honigbienen als auch Wildbienen sind unverzichtbar für die Bestäubung unserer Kultur- und Wildpflanzen. Keine der beiden Gruppen kann diese Aufgabe allein erfüllen. Ein Gegeneinander führt in die Irre. Notwendig ist ein Miteinander. Die zentralen Herausforderungen liegen nicht in einer vermeintlichen Konkurrenz, sondern vor allem in strukturellen Defiziten unserer Landschaften: Habitatverlust, Nahrungsmangel und Umweltbelastungen.

Als Zuchtverband sieht die GdeB ihre Verantwortung in der Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung der Buckfastbiene. Zucht bedeutet für uns, aktiv zur Gesundheit und Anpassungsfähigkeit der Honigbiene beizutragen. Bereits die Arbeit von Bruder Adam stand im Zeichen massiver Völkerverluste durch die Tracheenmilbe. Die Förderung vitaler und widerstandsfähiger Völker ist daher seit jeher ein zentrales Ziel der Buckfastzucht.
Angesichts neuer Herausforderungen, etwa durch die Varroamilbe, klimatische Veränderungen und weitere Umweltstressoren, bleibt züchterische Arbeit ein wesentlicher Beitrag zur Zukunftssicherung der Honigbiene.

Zugleich engagieren sich viele Imkerinnen und Imker aktiv für den Schutz von Wildbienen und anderen Bestäubern. Blühflächen, naturnahe Gärten, Umweltbildungsprojekte und der Einsatz gegen unnötige Pestizide sind in der Praxis weit verbreitet. Der Einsatz für gesunde Honigbienen geht häufig Hand in Hand mit verbesserten Lebensbedingungen für die gesamte Insektenwelt.
Ein prägnantes Beispiel ist die Debatte um Neonicotinoide: Schäden an Honigbienenvölkern haben maßgeblich dazu beigetragen, die Problematik bestimmter Wirkstoffe sichtbar zu machen. Betroffen sind jedoch nicht nur Honigbienen. Auch Wildbienen und zahlreiche andere Insekten leiden unter diesen Belastungen. In diesem Sinne fungieren Honigbienen auch als Indikatoren für Umweltprobleme, die weit über die Imkerei hinausgehen.

Die GdeB steht für eine sachliche, wissenschaftlich fundierte und respektvolle Diskussion. Wir nehmen berechtigte Sorgen ernst und stellen uns dem fachlichen Austausch. Gleichzeitig widersprechen wir klar, wenn Imkerinnen und Imker pauschal diffamiert oder Honigbienen einseitig zum Problem erklärt werden.

 

Vortragsempfehlung
Eine differenzierte Einordnung bietet der Vortrag „Honigbiene vs. Wildbiene – Was ist dran?“ von Dr. Melanie von Orlow.
Dr. Melanie von Orlow ist Biologin und Biochemikerin, Geschäftsführerin des NABU Berlin, Projektleiterin des Berliner Hymenopterendienstes, Sprecherin der Bundesarbeitsgruppe Hymenoptera des NABU und selbst Imkerin. Sie verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischer Erfahrung und Naturschutzarbeit.

Zum Vortrag.

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Sammeltransport Sternfahrt

von Marie Förster

Dieses Wochenende läuft die gemeinsam organisierte Anwanderung verschiedener Belegstellen durch den Sammeltransport.

Ein großes Dankeschön an die Organisatoren und alle Helferinnen und Helfer!

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Mitmachen und gewinnen!

von Marie Förster

Gemeinsam mit dem Haupt Verlag verlosen wir drei Exemplare von „Die Lösung der Honigbiene für das Varroa-Problem“ von Steve Riley.

"Das Buch erklärt anschaulich und praxisnah die notwendige Arbeit zur Entwicklung von varroaresistenten Bienenvölkern. Durch spannende Bilder, fundierte Studien und einen realistischen Einblick in die praktische Arbeit, zeigt es auf, wie jede Imkerin und jeder Imker die Auslese auf Varroaresistenz umsetzen kann." 

Eine ausführliche Rezension findet ihr im nächsten Buckfastjournal.

So kommt ihr in den Lostopf:

  1. Schicke uns eine E-Mail an presse@gdeb.eu.
  2. Beschreibe kurz, an welchem Punkt du dich aktuell auf dem Weg zur Varroaresistenz befindest.

Teilnahmeschluss ist der 26.06.2026 um 23:59 Uhr MESZ. Aus allen gültigen Kommentaren auf Instagram und Facebook und per E-Mail losen wir insgesamt drei Gewinnerinnen und Gewinner per Zufall aus. Die Antworten werden nicht bewertet; das Los entscheidet.


Teilnahme ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Pro Person zählt eine Teilnahme. Keine Kaufpflicht. Keine Barauszahlung, kein Umtausch. Der Versand erfolgt kostenfrei. Meldet sich eine GewinnerIn nicht innerhalb von 7 Tagen nach Benachrichtigung, losen wir neu aus.

Wir verarbeiten die für das Gewinnspiel erforderlichen Daten nur zur Durchführung, Benachrichtigung und zum Versand des Gewinns.

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Aus unserem Instagram-Kanal

Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und besonders an den @haupt_verlag für die Bereitstellung der Gewinne!

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Gemeinsam mit dem @haupt_verlag verlosen wir drei Exemplare von „Die Lösung der Honigbiene für das Varroa-Problem“ von Steve Riley.
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Unsere Landesverbände im Portrait – heute: Landesverband Buckfast Bayern @buckfastimkerbayern

Infos:
- ca. 1200 Mitglieder ...

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Wir rücken zusammen! Paul Jungels wurde als Ehrenmitglied im polnischen Buckfastverband aufgenommen.

Mehr über den polnischen Verba ...

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GdeB weltweit unterwegs! Hier: Warschau, Polen. ...

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Beim Versand des aktuellen Buckfastjournals ist uns leider ein Fehler unterlaufen: Die an die Druckerei übermittelten Adressdateien waren u ...

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Deutschlandweiter Sammeltransport der GdeB

Ziel unseres Sammeltransportes ist es, die Begattungseinheiten entlang von Autobahnrouten ...

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Das neue #buckfastjournal ist da - hattet ihr es schon im Briefkasten? ...

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Die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker

wurde 1976 von Günter Ries (gest. 1994) in Kassel gegründet. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Buckfastzucht von Wissenschaftlern und Imkerverbänden nicht gewürdigt. Kaum jemand bekannte sich dazu, die Buckfastbiene zu halten. Die heutige Freizügigkeit verdanken wir in erster Linie unseren Pionieren, allen voran Franz Fehrenbach, sowie den Gründungsmitgliedern des Kasseler Vereines. Sie alle bewiesen Mut, Engagement und Geradlinigkeit.

Die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker versteht sich heute in erster Linie als Zuchtverband und regt seine Mitglieder zu eigener Zuchtarbeit nach dem Zuchtweg Bruder Adams an.

Unser Interesse gilt daher uneingeschränkt der Weiterentwicklung der Bienenzucht. Reger Erfahrungsaustausch auf breitester Ebene ist dafür der beste Garant, denn auch die Honigbiene respektiert weder ideologische noch geographische Grenzen.
Derzeit haben sich 15 Landes-Verbände aus ganz Europa der Gemeinschaft angeschlossen. Damit ist die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker der größte, grenzüberschreitende Bienenzuchtverband Europas!

Wir sind die GdeB

 

Die Buckfastbiene

Die Buckfastbiene von Bruder Adam. Ursprung der Buckfastbiene ist eine Kreuzung von vor 1920 zwischen der dunklen, lederbraunen Ligustica und der einstigen englischen Form der Mellifera...

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Die Gemeinschaft

Die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker wurde 1976 von Günter Ries (gest. 1994) in Kassel gegründet.

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Termine

Hier sehen Sie alle wichtigen Termine rund um die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker.

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